Erster möglicher Schritt der Haushaltskonsolidierung der Pfarrei

Die Jugendarbeit im Jugendzentrum ist seit vielen Jahren ein fester und  
wertvoller Bestandteil unserer Pfarrei. Besonders in Kinderhaus ist nach  
der Corona-Zeit dank des großen Engagements der Pfarrjugend wieder
vieles neu aufgeblüht. Dieses lebendige Miteinander möchten wir auch in
Zukunft erhalten und weiter fördern.

Gleichzeitig stellt die aktuelle Haushaltslage die Pfarrei vor
Herausforderungen. Der Unterhalt des bisherigen Jugendheims ist mit sehr
hohen Kosten verbunden, die über die Tragfähigkeit der Pfarrei
hinausgehen. Zudem steht eine grundlegende Sanierung im Raum.
Dennoch ist es dem Kirchenvorstand ein großes Anliegen, die bewährten
Grundpfeiler der Jugendarbeit zu erhalten und weiterhin Räume für
Begegnung und Gemeinschaft zu ermöglichen.

Das Jugendheim ist für viele Menschen mit wertvollen Erinnerungen
verbunden. So berichtete kürzlich ein Gemeindemitglied, dass er dort seine
Frau kennengelernt hat – und es gibt viele weitere solcher persönlichen
Geschichten. Dieser besondere Geist soll auch künftig bewahrt werden.

Vor diesem Hintergrund ergibt sich eine neue Möglichkeit: In unmittelbarer
Nähe zum bisherigen Standort könnte ein neues Jugendzentrum entstehen.
Geplant ist, den rechten Teil des Pfarrzentrums als Jugendheim zu nutzen.
Auf etwa 130 m² Fläche, ergänzt durch geeignete Kellerräume für Lagerung
sowie einen großen Außenbereich, eröffnen sich vielfältige Chancen zur
Neugestaltung und Weiterentwicklung der Jugendarbeit.

Wichtig ist: Dies ist noch keine endgültige Entscheidung. Der
Kirchenvorstand ist mit der Pfarrjugend im Gespräch, da sie von dieser
grundlegenden Frage in besonderer Weise betroffen ist und aktiv
einbezogen wird. Neben dieser Option werden auch alternative
Möglichkeiten geprüft.

Hintergrund dieser Gespräche ist die aktuelle finanzielle Lage der Pfarrei: In
diesem Jahr ist ein Defizit von 150 Tausend Euro geplant, tendenziell wird
es nicht besser. Das Bistum gibt uns momentan noch Zeit, grundlegende
Maßnahmen selber zu organisieren. Die mögliche Verlagerung wäre ein
bedeutender Schritt zur Haushaltskonsolidierung und könnte gleichzeitig
die Freiräume für die Jugendarbeit erhalten – vielleicht sogar erweitern. Bei
aller verständlichen Wehmut bietet sich hier auch eine große Chance: ein
neuer Ort, nur wenige Meter entfernt, mit viel Platz und
Entwicklungspotenzial – innen wie außen. Der gute Geist würde bleiben
und wir hätten eine finanziell-realistische Möglichkeit: Der Kirchenvorstand
hat sich daher mit der Bitte an die Pfarrjugend gewandt, diesen Weg
gemeinsam zu prüfen und mitzutragen und kreativ nach vorn zu gestalten.

Der Kirchenvorstand der Pfarrei St. Josef und St. Marien

Jörg Niemeier
Dr. Andreas Siepmann
Marion Biemann
Christian Hilbk
Michael Inden
Jost Püttmann
Sabine Recker
Ulrike Scheltrup
Sandra Waltersmann

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