Nikolausfeier der kfd am 06.12.22

Am 06.12.22 traf sich die kfd zur diesjährigen Nikolausfeier im Pfarrzentrum. „Wo kommt eigentlich der Adventskranz her?“ – Mit dieser Frage starteten wir in einen gemütlich erbaulichen Nachmittag bei Kaffee & Kuchen. Wir sangen Adventslieder, hörten schöne Gedichte und Weihnachtsmärchen und natürlich durfte auch ein Besuch des Hl. Bischofs Nikolaus nicht fehlen. Hier ein paar Auszüge aus seiner Rede:

Dezember ist´s, der 6. heut´.

Und es hat mich von tiefsten Herzen gefreut

Bei meinem jährlichen Besuch auf dieser Erden

doch noch von einer Katholischen Frauengemeinschaft eingeladen zu werden.

 

Ich hatte es schon kaum noch zu hoffen gewagt,

hatte schon gedacht – wie ihr es auf eurem westfälischen Plattdeutsch sagt:

De Fraulüe von Maria twee Punkt null

hebbt von de Bischöpe de Niäse vull!…

 

Und was seh` ich da bei genauem Lesen:

Fast immer sind beinahe alle brav und artig gewesen.

Ihr geht gut miteinander um, tauscht euch miteinander aus,

akzeptiert gegenseitig eure Macken, schließt keinen aus.

 

Ihr habt die Augen auf, an allen Ecken und Enden

und nehmt euch auch schon mal in den Arm um Trost zu spenden.

Ihr seid füreinander da, bringt euch in die Gemeinschaft ein.

So ist es gut, so soll es sein

 

Sodann les ich hier: seit Jahren treibt euch eine große Qual.

Das ist die Entwicklung eurer Mitgliederzahl.

Woran liegt es? Vielleicht, so hab ich mir gedacht,

dass das Wort „katholisch“ wird nicht mehr sofort positiv gedacht.

 

Doch, dass einem von den Zeitungen die Negativmeldungen anschauen,

daran seid ja nicht ihr Schuld, ihr lieben Frauen.

Das fällt – und das erfreut euch und mich mit Glück –

nicht auf euch, sondern auf die Männer zurück.

 

Ich weiß, schon zu meinen Lebzeiten wurden einige Weichen in die falsche Richtung gestellt.

Doch inzwischen hat sich entwickelt die Welt.

Da nutzt auch kein Hinweis auf Tradition,

ein ständiges: So wars doch immer schon!

 

Ihr Frauen wisst, wenn man nicht regelmäßig lüftet, dann …

setzt irgendwo der Schimmel an.

Dieser Gedanke stammt übrigens nicht von mir – als einem himmlischen Mann,

sondern vom damaligen Erden-Papst Johannes, bei der Einberufung des 2.Konzils im Vatikan.                                                                                                           

 

Manch einer der episkopalen Männer irrt,

wenn er meint, schon qua Amt sei ein Platz für ihn auf einem Wölkilein im Himmel reserviert.

Schaut nicht auf die oft leeren Worte sondern auf die Taten!

Dazu wird schon in der Heiligen Schrift geraten.

 

Und dazu braucht es gar nicht viel

„Gerechte Teilhabe für alle“, so nennt ihr euer Ziel.

Genau das habt ihr Frauen euch zum Vorsatz genommen.

Dafür sollt ihr jetzt vom Nikolaus ein goßes Lob bekommen.

 

Text: Hermann Rottmann

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