Vergangenen Sonntag luden der Anziehungspunkt, Obolus und FreiRaum ein zum Tag der offenen Tür in der Nordmark. Das sonnige Wetter und die zahlreichen Aktionen lockten viele Besucher aus der Nachbarschaft an.

So präsentierte das Begegnungsprojekt FreiRaum sein breit gefächertes Angebot über ein Mutter-Kind-Café, internationale Nähcafés, sowie Mal- und Frühstücksgruppen.
Das Sozialkaufhaus Obolus öffnete seine Türen und lud zum Stöbern durch die Geschirr- und Möbelsammlungen ein.
Noch eine Tür weiter, im Anziehungspunkt, gab es Second-Hand-Ware zu sehen.

Für den Hunger zwischendurch war mit Würstchen vom Grill, frischen Waffeln und Kuchen ebenfalls gesorgt.
Und auch für die Kleinen gab es Allerhand zu entdecken: Fische-Angeln, Kinderschminken und Dosenwerfen rundeten den Tag ab.

Wir danken allen Beteiligten für das gute Gelingen, ihr Engagement und ihren vielfältigen Einsatz.

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Wallfahrt gibt und gab es zu allen Zeiten. Früher gingen Pilger zu Fuß, heutzutage fahren manche mit dem Fahrrad und auch Bustouren werden organisiert. Der Kammerchor Canteklaer aus Enschede (Niederlande) nimmt Sie mit auf eine musikalische Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela. Es ist eine Reise, die mit mittelalterlichen Wallfahrtsliedern beginnt, entlang der Renaissance Musik von Tomás Luis de Victoria führt und zu den modernen Werken von Servaas Bank und Josu Elberdin geht. Höhepunkt wird `To the Field of Stars´ von Gabriel Jackson sein, ein Werk für Chor, Cello und Schlagzeug, das er im Jahr 2011 zu Ehren des 400sten Todestages von Tomás Luis de Victoria (1548-1611) schrieb. Von diesem spanischen Komponisten werden auch zwei Motetten gesungen.

Der Chor steht unter der Leitung von Jurriaan Poesse und wird von zwei jungen talentierten Musikern, Wisse de Rijk (Cello) und Niek Kleinjan (Schlagzeug), begleitet.

Dieses Konzert wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Niederlande kofinanziert.

Wir laden Sie recht herzlich ein am Sonntag, 17. September 2023, um 17 Uhr in die Pfarrkirche St. Josef, Münster-Kinderhaus. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Deckung der Unkosten wird gebeten.

 

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Liebe Gemeinde!

In meinem Urlaub habe ich von der Bitte um Entpflichtung von Hendrik Drüing erfahren. Sie können unten angefügt die Pressemitteilung dazu lesen. Es fällt mir in diesem Augenblick schwer meine Worte in Gedanken zu fassen. Ich bin nachdenklich und traurig über diesen Entschluss. In einem persönlichen Telefonat mit Hendrik Drüing habe ich ihm meine Dankbarkeit für die letzten Jahre zum Ausdruck gebracht. Er hat viele Menschen in unseren Pfarrgemeinden durch seine Predigt, durch sein seelsorgerisches Leben und durch seine persönliche Art bereichert. Für seinen weiteren Lebensweg und die vor ihm liegenden Zeit werde ich ihn betend begleiten.

Ihr 

Ulrich Messing 

 

Hendrik Drüing (38), Schulseelsorger am Gymnasium St. Mauritz in Münster
sowie Subsidiar in den Münsteraner Pfarreien St. Franziskus sowie St. Marien und St. Josef,
hat den Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, auf eigenen Wunsch und aus persönlichen
Gründen um Entpflichtung vom priesterlichen Dienst gebeten. Der Bischof hat diesem
Wunsch zum 31. August entsprochen. Hendrik Drüing wird seine seelsorglichen Tätigkeiten
mit dem Datum der Entpflichtung beenden. Er verbleibt weiterhin mit unterrichtlicher Tätigkeit
am Gymnasium St. Mauritz.
Hendrik Drüing wurde 2013 zum Priester geweiht. Im Anschluss war er Kaplan in der Pfarrei
St. Pankratius in Emsdetten. 2016 wurde er Diözesanjugendseelsorger und Diözesanpräses
des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Münster sowie Leiter der
Jugendkirche „effata“ in Münster. Seit 2019 war er als Schulseelsorger und Subsidiar tätig.
Subsidiar ist ein Priester, der den Pfarrer in den priesterlichen Tätigkeiten in einer Pfarrei
unterstützt.

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Am Samstag wurden in einem festlichen Gottesdienst Walburga Balsliemke, Ulrike Silkenbeumer und Klaus Wiemer aus ihrem Dienst in der Pfarrgemeinde verabschiedet.

In seiner Predigt dankte Pfarrer Messing den Dreien für Ihren Einsatz. Dabei hob er hervor, dass sie durch ihren langjährigen Dienst auch zu „Verkünder*innen des Glaubens“ geworden sind.

Auch der Gemeinderat bedankte sich mit einem Blumengruß für die vielfältige Zusammenarbeit.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Empfang auf dem Kirchplatz statt, wo zahlreiche Gemeindemitglieder sich von den Dreien verabschiedeten.

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Am 12. August 2023 verabschieden wir uns in einem festlichen Gottesdienst mit anschlie-ßendem Umtrunk vor der Kirche von drei langjährigen Mitarbeiter*innen.

 

Frau Walburga Balsliemke war fast 10 Jahre lang unsere Küsterin. Besonders bleibt uns ihr Engagement und ihr Blumenschmuck zu hohen Feiertagen im Gedächtnis.

Frau Ulrike Silkenbeumer hat beinahe 30 Jahre in unserem Pfarrbüro als Pfarrsekretärin gearbeitet. Ihre kompetente und freundliche Art sowie ihre Hilfsbereitschaft werden wir vermissen.

Herr Klaus Wiemer war seit 18 Jahren für uns als Hausmeister tätig. Immer einen „witzigen Spruch“ auf Lager, wird er uns in seiner herzlichen Art fehlen.

Wir danken allen dreien für ihren wertvollen Einsatz und die langjährige gute Zusammenarbeit. Für ihre Zukunft wünschen wir ihnen vor allem Gesundheit und dass sich die Wünsche erfüllen, die sie an die kommende Lebensphase haben.

Alle Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen, am Gottesdienst und dem anschließenden Zusammensein vor der Kirche teilzunehmen.

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Liebe Leser*in, liebe Gemeinde,

wir stehen kurz vor den Sommerferien. Ich hoffe, dass Sie eine gute Zeit der Erholung und Entspannung vom alltäglichen Trott haben. Oft ist dies gerade auch die Zeit ein gutes Buch zu lesen, einen Besuch zu machen oder sich einfach Zeit für sich selbst zu nehmen. Vielleicht haben Sie jetzt auch Zeit diesen Text unter einem Baum zu lesen:

Ich freue mich, dass du da bist, Baum. Du bist für mich ein Stück Leben. Deine Wurzeln haben sich ganz fest und tief in die Erde hineingegraben. Sie geben dir Kraft, damit du noch viel größer und wuchtiger wirst, als du es jetzt bist. Was für ein Baum bist du eigentlich? Man kann dich einen Über-lebens-Baum nennen. Denn du gibst nicht gleich auf. Du versuchst mit aller Kraft, die du hast, einen schönen Baum aus dir zu machen, auch wenn wir Menschen dir manchmal deine starken Äste absägen.

Du hast einen starken Stamm, an den man sich anlehnen oder festhalten kann, ohne Angst zu haben, dass du jeden Moment umfällst. So schnell wird dich nichts umhauen. Wenn ein Hagel kommt oder ein kräftiger Sturm – sie werden dir zwar wehtun oder gar dich verletzten, aber du hast die Kraft, dies alles zu überwinden.

Man kann dich sehr gut mit einem Menschen vergleichen: Von außen siehst du groß und stark aus, aber innen hast du viele kleine, große, dicke und dünne Furchen, die man nicht so ohne weiteres ausradieren kann wie eine Bleistiftzeichnung. Beim Menschen ist es genauso. Von außen sieht man sein herrliches Lächeln und seine Schönheit, aber innen ist er oft so verbohrt und vermauert. Oder in seinem Gesicht: Da kommen ja auch Fältchen und kleine Furchen auf.

Weißt du, wenn ich so bei dir stehe, ahne ich Kraft. Ich fühle mich wahnsinnig wohl bei dir. Irgendwie sehe ich in dir einen festen Halt und eine gewisse Sicherheit. Du kannst auch sehr gut mein Vorbild sein. Denn wenn ich einmal traurig bin, möchte ich es genauso machen wie du: Einfach gerade stehen bleiben, nicht die Kraft verlieren, sondern Mut haben, um weiterleben zu können. Nicht wahr, lieber Baum, wir geben so schnell nicht auf, zusammen sind wir noch stärker. Ich sehe schon, es sprießen neue Triebe aus dir.

Im Namen aller Mitarbeiter/innen wünsche ich Ihnen und Ihren Familien eine gute Urlaubszeit.

 

U. Messing, Pfr.

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„Klangschalen leiten uns in die Stille“ – unter diesem Motto steht der nächste Ausklang-Gottesdienst. Wir laden herzlich ein, am Sonntag, den 2. Juli 23, um 18:00 Uhr mit uns in der St. Josef-Kirche das Wochenende ausklingen zu lassen. Mit Klangschalenspiel, meditativen Texten und Gesang möchten wir die Zeit in dem Sonntagabendgottesdienst gestalten.

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„Geh aus mein Herz“: Unter diesem Thema steht unser Wortgottesdienst Ausklang am Sonntag, dem 7. Mai 2023 um 18:00 Uhr in der Josefskirche. Herzliche Einladung an alle, den Aufbruch der Natur als besonderes Zeichen der Hoffnung zu feiern.

(Bild: René Storch/Pfarrbriefservice.de)

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Am Sonntag, den 23. April 2023, beginnt um 17 Uhr das nächste Konzert unserer Konzertreihe. Unter dem Titel „Salvator mundi“ wird der Kammerchor Westfalen u.a. Werke von Anchieta, Schein, Brahms, Reger und Ives zu Gehör bringen.

Der Kammerchor Westfalen wurde im Herbst 1997 von Max Kuon gegründet und dreizehn Jahre lang geleitet. Er besteht aus erfahrenen Sängerinnen und Sängern vorwiegend aus der Region Niederrhein und dem Ruhrgebiet. Die einzelnen Programme werden als Projekte je nach Erfordernis der Werke von einer unterschiedlichen Zahl von Mitwirkenden gestaltet. Neben den großen Oratorienwerken des Barock erarbeitete sich der Chor in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Programm von der Renaissance bis zur Moderne. Neben Auftritten in Münster, Berlin und den Niederlanden blieben Bocholt und seine Nachbarstädte der Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit.

Nach dem Tod von Max Kuon übernahm Lucius Rühl die Leitung. Er studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen Kirchenmusik und in Detmold Tonmeister und Klavier. Gleichzeitig begann er eine rege Konzerttätigkeit als Pianist, Cembalist, Dirigent und Ensemblesänger. Es folgten Produktionen für den WDR und internationale Auftritte bei Festivals für Alte Musik. Daneben ist er ein gefragter Liedbegleiter. Zusammenarbeit mit Dorothee Mields. Als Cembalist musizierte er mit dem Kölner Kammerorchester, mit Frank-Peter Zimmermann, Isabelle Faust, Barbara Schlick… Für seine Chorarbeit arbeitet Rühl mit verschiedenen Barockorchestern zusammen. Er gestaltete u. a. die großen Silvester- konzerte im Xantener Dom.

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Anfang des vergangenen Jahrhunderts trafen sich an einem österlichen Morgen der Dichter Hugo von Hoffmannsthal und der Schriftsteller und Schauspieler Egon Friedell. Sinnend spazierten die beiden im Wiener Volksgarten. Ein Wort gab das andere – und so entstand ein lebhaftes Gespräch. Friedell deutete auf eine Baumgruppe: „Dort wird in 20 oder 50 Jahren Ihr Denkmal stehen!“ Hoffmannsthal lächelte und schüttelte verneinend den Kopf. – Nach kurzer Zeit fügte Friedell nachdenklich hinzu: „Die Leute werden vorübergehen. Einige bleiben stehen und rätseln: ‚Hoffmannsthal – wer war denn dieser Kerl? ’“ – Stumm und in Gedanken versunken gingen die beiden nebeneinander: – Heute wird mancher Mensch bewundert, geehrt und umjubelt. Doch bald hat das Publikum ihn vergessen – kalt und einsam steht dann das Denkmal da. –

Liebe Leser*in, manchmal befällt mich die Frage: Was wird in 100 Jahren sein. Wird noch jemand einen guten Gedanken an mich verschenken? Wird – wofür ich mich einsetzte – noch der Rede wert sein? Hat es einen Sinn, sich ein vergängliches Denkmal zu setzten? Wahrscheinlich interessiert es den Übernächsten gar nicht, dass ich gelebt habe. – Nachkommen begraben mich und sie. Auch auf dem Friedhof wächst über alles Gras. Eine Stimme mahnt: Lege die Last nieder und die Schreibfeder zur Seite. Lass die schwarzen Gedanken. Dann öffnet sich der Blick für das Helle, und aus längst vergangener Zeit klingt die Stimme des Apostels Paulus an die Kolosser auch zu uns: „Blicket nach oben, und ihr findet Christus zur Rechten Gottes sitzend.“

Liebe Leser*in, Juden erklärten damals den Auferstandenen als gestohlen. Heiden bauten über seinem Grab einen Tempel für ihre Götter, um Gott in die Vergessenheit zu schicken. Doch beide stellten damit dem Auferstandenen ein Denkmal auf. Bis heute werden Menschen, die zum Himmel zeigen, auf die Erde gestoßen, damit sie vergessen würden.

Jesus ist aber nicht im Nahen Osten, in Palästina im Grab geblieben. Er lebt, er ist überall gegenwärtig – besonders immer mehr und mehr in dir und mir. Er bleibt ganz Mensch – mit Leib und Seele blickt er in unsere Zeit. So erreicht uns die Kunde, und sie ist schon da: Ostern ist heute und es bleibt und wird nie mehr vergehen.

Der Apostel Paulus weist uns darauf hin und er will uns für dieses Ostern begeistern. Dazu benutzt er ein kleines Wort „mit“!  „Ihr seid mit Christus auferweckt.“ „Euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott.“ „Ihr werdet mit ihm offenbar werden.“ Im Wörtchen „mit“ zieht Christus uns an: Unser Leben verweht nicht im Nirgendwo. Durch dieses Wort gehören wir ganz Christus. Mögen die Menschen nach uns auch fragen: „Wer war denn diese oder wer war denn dieser?“ Gott ruft uns in Jesu Namen.

Das Wörtchen „mit“ hat uns mit ihm eingetaucht im Wasser und im Hl. Geist. Wo das Wasser der Zeit versiegt, sammelt es sich im Wasser der göttlichen Liebe. Die Liebe aber sammelt die ganze Welt zum Osterfest, das niemals endet. Deshalb wird auf unserem Denkmal stehen: „Mein bist du!“

Liebe Gemeinde, denn im göttlichen Buch des Lebens fehlt das Wort Resignation. Mag das Leben auch noch so schwierig, traurig und ängstlich sein. Im österlichen Christus erfahren wir Freude und jenes Licht, dass die Dunkelheit des Karfreitags überwindet. Wenn auch für viele Menschen der Karfreitag lang und quälend ist – ich denke dabei natürlich an die vielen Schicksale von Menschen bei uns und in der weiten Welt – so feiern wir doch wieder Ostern. Denn das Grab ist leer und der Himmel ist offen für alle.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen auch im Namen aller hauptamtlichen Mitarbeiter*innen ein frohes, gesegnetes Osterfest.

U. Messing, Pfr.

 

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