Liebe Leser*in, liebe Gemeinde,

wir stehen kurz vor den Sommerferien. Ich hoffe, dass Sie eine gute Zeit der Erholung und Entspannung vom alltäglichen Trott haben. Oft ist dies gerade auch die Zeit ein gutes Buch zu lesen, einen Besuch zu machen oder sich einfach Zeit für sich selbst zu nehmen. Vielleicht haben Sie jetzt auch Zeit diesen Text unter einem Baum zu lesen:

Ich freue mich, dass du da bist, Baum. Du bist für mich ein Stück Leben. Deine Wurzeln haben sich ganz fest und tief in die Erde hineingegraben. Sie geben dir Kraft, damit du noch viel größer und wuchtiger wirst, als du es jetzt bist. Was für ein Baum bist du eigentlich? Man kann dich einen Über-lebens-Baum nennen. Denn du gibst nicht gleich auf. Du versuchst mit aller Kraft, die du hast, einen schönen Baum aus dir zu machen, auch wenn wir Menschen dir manchmal deine starken Äste absägen.

Du hast einen starken Stamm, an den man sich anlehnen oder festhalten kann, ohne Angst zu haben, dass du jeden Moment umfällst. So schnell wird dich nichts umhauen. Wenn ein Hagel kommt oder ein kräftiger Sturm – sie werden dir zwar wehtun oder gar dich verletzten, aber du hast die Kraft, dies alles zu überwinden.

Man kann dich sehr gut mit einem Menschen vergleichen: Von außen siehst du groß und stark aus, aber innen hast du viele kleine, große, dicke und dünne Furchen, die man nicht so ohne weiteres ausradieren kann wie eine Bleistiftzeichnung. Beim Menschen ist es genauso. Von außen sieht man sein herrliches Lächeln und seine Schönheit, aber innen ist er oft so verbohrt und vermauert. Oder in seinem Gesicht: Da kommen ja auch Fältchen und kleine Furchen auf.

Weißt du, wenn ich so bei dir stehe, ahne ich Kraft. Ich fühle mich wahnsinnig wohl bei dir. Irgendwie sehe ich in dir einen festen Halt und eine gewisse Sicherheit. Du kannst auch sehr gut mein Vorbild sein. Denn wenn ich einmal traurig bin, möchte ich es genauso machen wie du: Einfach gerade stehen bleiben, nicht die Kraft verlieren, sondern Mut haben, um weiterleben zu können. Nicht wahr, lieber Baum, wir geben so schnell nicht auf, zusammen sind wir noch stärker. Ich sehe schon, es sprießen neue Triebe aus dir.

Im Namen aller Mitarbeiter/innen wünsche ich Ihnen und Ihren Familien eine gute Urlaubszeit.

 

U. Messing, Pfr.

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„Klangschalen leiten uns in die Stille“ – unter diesem Motto steht der nächste Ausklang-Gottesdienst. Wir laden herzlich ein, am Sonntag, den 2. Juli 23, um 18:00 Uhr mit uns in der St. Josef-Kirche das Wochenende ausklingen zu lassen. Mit Klangschalenspiel, meditativen Texten und Gesang möchten wir die Zeit in dem Sonntagabendgottesdienst gestalten.

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„Geh aus mein Herz“: Unter diesem Thema steht unser Wortgottesdienst Ausklang am Sonntag, dem 7. Mai 2023 um 18:00 Uhr in der Josefskirche. Herzliche Einladung an alle, den Aufbruch der Natur als besonderes Zeichen der Hoffnung zu feiern.

(Bild: René Storch/Pfarrbriefservice.de)

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Am Sonntag, den 23. April 2023, beginnt um 17 Uhr das nächste Konzert unserer Konzertreihe. Unter dem Titel „Salvator mundi“ wird der Kammerchor Westfalen u.a. Werke von Anchieta, Schein, Brahms, Reger und Ives zu Gehör bringen.

Der Kammerchor Westfalen wurde im Herbst 1997 von Max Kuon gegründet und dreizehn Jahre lang geleitet. Er besteht aus erfahrenen Sängerinnen und Sängern vorwiegend aus der Region Niederrhein und dem Ruhrgebiet. Die einzelnen Programme werden als Projekte je nach Erfordernis der Werke von einer unterschiedlichen Zahl von Mitwirkenden gestaltet. Neben den großen Oratorienwerken des Barock erarbeitete sich der Chor in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Programm von der Renaissance bis zur Moderne. Neben Auftritten in Münster, Berlin und den Niederlanden blieben Bocholt und seine Nachbarstädte der Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit.

Nach dem Tod von Max Kuon übernahm Lucius Rühl die Leitung. Er studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen Kirchenmusik und in Detmold Tonmeister und Klavier. Gleichzeitig begann er eine rege Konzerttätigkeit als Pianist, Cembalist, Dirigent und Ensemblesänger. Es folgten Produktionen für den WDR und internationale Auftritte bei Festivals für Alte Musik. Daneben ist er ein gefragter Liedbegleiter. Zusammenarbeit mit Dorothee Mields. Als Cembalist musizierte er mit dem Kölner Kammerorchester, mit Frank-Peter Zimmermann, Isabelle Faust, Barbara Schlick… Für seine Chorarbeit arbeitet Rühl mit verschiedenen Barockorchestern zusammen. Er gestaltete u. a. die großen Silvester- konzerte im Xantener Dom.

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Anfang des vergangenen Jahrhunderts trafen sich an einem österlichen Morgen der Dichter Hugo von Hoffmannsthal und der Schriftsteller und Schauspieler Egon Friedell. Sinnend spazierten die beiden im Wiener Volksgarten. Ein Wort gab das andere – und so entstand ein lebhaftes Gespräch. Friedell deutete auf eine Baumgruppe: „Dort wird in 20 oder 50 Jahren Ihr Denkmal stehen!“ Hoffmannsthal lächelte und schüttelte verneinend den Kopf. – Nach kurzer Zeit fügte Friedell nachdenklich hinzu: „Die Leute werden vorübergehen. Einige bleiben stehen und rätseln: ‚Hoffmannsthal – wer war denn dieser Kerl? ’“ – Stumm und in Gedanken versunken gingen die beiden nebeneinander: – Heute wird mancher Mensch bewundert, geehrt und umjubelt. Doch bald hat das Publikum ihn vergessen – kalt und einsam steht dann das Denkmal da. –

Liebe Leser*in, manchmal befällt mich die Frage: Was wird in 100 Jahren sein. Wird noch jemand einen guten Gedanken an mich verschenken? Wird – wofür ich mich einsetzte – noch der Rede wert sein? Hat es einen Sinn, sich ein vergängliches Denkmal zu setzten? Wahrscheinlich interessiert es den Übernächsten gar nicht, dass ich gelebt habe. – Nachkommen begraben mich und sie. Auch auf dem Friedhof wächst über alles Gras. Eine Stimme mahnt: Lege die Last nieder und die Schreibfeder zur Seite. Lass die schwarzen Gedanken. Dann öffnet sich der Blick für das Helle, und aus längst vergangener Zeit klingt die Stimme des Apostels Paulus an die Kolosser auch zu uns: „Blicket nach oben, und ihr findet Christus zur Rechten Gottes sitzend.“

Liebe Leser*in, Juden erklärten damals den Auferstandenen als gestohlen. Heiden bauten über seinem Grab einen Tempel für ihre Götter, um Gott in die Vergessenheit zu schicken. Doch beide stellten damit dem Auferstandenen ein Denkmal auf. Bis heute werden Menschen, die zum Himmel zeigen, auf die Erde gestoßen, damit sie vergessen würden.

Jesus ist aber nicht im Nahen Osten, in Palästina im Grab geblieben. Er lebt, er ist überall gegenwärtig – besonders immer mehr und mehr in dir und mir. Er bleibt ganz Mensch – mit Leib und Seele blickt er in unsere Zeit. So erreicht uns die Kunde, und sie ist schon da: Ostern ist heute und es bleibt und wird nie mehr vergehen.

Der Apostel Paulus weist uns darauf hin und er will uns für dieses Ostern begeistern. Dazu benutzt er ein kleines Wort „mit“!  „Ihr seid mit Christus auferweckt.“ „Euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott.“ „Ihr werdet mit ihm offenbar werden.“ Im Wörtchen „mit“ zieht Christus uns an: Unser Leben verweht nicht im Nirgendwo. Durch dieses Wort gehören wir ganz Christus. Mögen die Menschen nach uns auch fragen: „Wer war denn diese oder wer war denn dieser?“ Gott ruft uns in Jesu Namen.

Das Wörtchen „mit“ hat uns mit ihm eingetaucht im Wasser und im Hl. Geist. Wo das Wasser der Zeit versiegt, sammelt es sich im Wasser der göttlichen Liebe. Die Liebe aber sammelt die ganze Welt zum Osterfest, das niemals endet. Deshalb wird auf unserem Denkmal stehen: „Mein bist du!“

Liebe Gemeinde, denn im göttlichen Buch des Lebens fehlt das Wort Resignation. Mag das Leben auch noch so schwierig, traurig und ängstlich sein. Im österlichen Christus erfahren wir Freude und jenes Licht, dass die Dunkelheit des Karfreitags überwindet. Wenn auch für viele Menschen der Karfreitag lang und quälend ist – ich denke dabei natürlich an die vielen Schicksale von Menschen bei uns und in der weiten Welt – so feiern wir doch wieder Ostern. Denn das Grab ist leer und der Himmel ist offen für alle.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen auch im Namen aller hauptamtlichen Mitarbeiter*innen ein frohes, gesegnetes Osterfest.

U. Messing, Pfr.

 

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Die CJG Kinderhaus lädt pünktlich zu Ostern herzlich zum Osterfeuer am 09. April 2023 ab 20 Uhr auf Pastors Wiese (Kristiansandstraße 70) ein. Am Karsamstag sammeln wir wieder gemeinsam Grünschnitt aus der Gemeinde für das Feuer. Dazu melden sie sich bitte rechtzeitig bei Carolin N. (01522 / 8768986) oder Laura N. (01522 / 8748027) an, oder bringen Sie das Holz alternativ am Karsamstag direkt zur Wiese.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass aus Umweltschutzgründen lediglich unbehandelter Grünschnitt verbrannt werden kann, sowie das Feuer aus Tierschutzgründen erst am Vortag aufgeschichtet wird.

Natürlich haben wir auch in diesem Jahr ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt. Wir freuen uns bei Bratwurst und Getränken auf einen schönen Abend am Feuer! Weitere Infos unter: www.cjg-kinderhaus.de

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Am Sonntag, den 19. März 2023, um 17 Uhr freuen wir uns auf das Konzert des Chores „Cantissimo“ mit Werken von Debussy, Grieg, Poulenc u. a.

Das Ensemble „Cantissimo“ gründete sich Mitte 2019 unter der Leitung von Daniel Lembeck. 
Daniel Lembeck ist ein versierter, inspirierender Chorleiter, der beruflich am Gymnasium Marienschule
Münster wirkt. Nach dem ersten Konzert im Februar 2020 legte die Corona-Pandemie alles lahm, auch den Chor. So bald wie möglich wurden die Proben wieder aufgenommen. Im Sommer 2022 wirkte der Chor bei der Theaterproduktion „Im Strom“ des „theater en face“ mit. Beim Konzert „Be with us“ („Bleib bei uns“) stellt „cantissimo“ unbekanntere Chorwerke von bekannten Komponisten wie Claude Debussy, Edvard Grieg und Francis Poulenc sowie weitere Chorwerke überwiegend skandinavischer Komponisten vor.

Das Konzertprogramm am 19. März, dem „Josefstag“ und dem Sonntag „Laetare“ („Freu dich“), berücksichtigt das Patronatsfest der Gemeinde St. Josef und den fröhlicheren Charakter des 4. Fastensonntags

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Das war’s. 

Liebe Gemeinde, 

nach gut sechs Wochen habe ich gestern Abend das letzte Geschenk ausgepackt und die allerletzten Grüße zum Abschied gelesen. 

Abend für Abend ist mir so ein besonderes „Betthupferl“ beschert worden, wie eine Art Adventskalender in der Zeit nach Weihnachten, für den ich heute von Herzen „Danke“ sagen möchte. 

In den ersten Tagen nach meiner letzten Messe in Kinderhaus am 6. Januar habe ich es schlichtweg nicht fertig gebracht, in Ihren, euren guten Wünschen zu blättern und in Erinnerungen zu schwelgen: zu dicht, zu schön und schmerzlich zugleich wäre der Blick zurück gewesen. 

Im Zeichen des immer konkreter werdenden Umzugs und angesichts der vielen intensiven Begegnungen am Abschiedsabend stand mir in aller Deutlichkeit – um nicht zu sagen: Brutalität – vor Augen, was ich mich zurückzulassen entschieden hatte. – Was würde stattdessen kommen!? 

Für den ersten Abend in Oldenburg, den ich im Gästezimmer des Forums verbracht habe (als all meine persönlichen Habseligkeiten auf einem Hänger der Speditionsfirma lagerten), hatte ich mir das Geschenk der Messdiener mitgenommen, deren zahlreiche Begleitung schon im Dreikönigsgottesdienst eine wunderschöne Überraschung gewesen war. Und ähnlich überraschend präsentierte sich nun auch das selbst gestaltete Erinnerungsbuch mit so vielen persönlichen Rückblicken. Mir sind die Tränen geflossen, als mir noch einmal vor Augen stand, wie viele Aktionen wir in 13 Jahren miteinander geteilt haben, wie reich ich in unzähligen Begegnungen beschenkt worden bin. 

Von diesem Abend an wurde es guter Brauch, jeweils vor dem Schlafengehen ein Geschenk auszupacken oder eine Grußkarte zu lesen. Immer neue Gesichter, nähere und ferner, hatte ich dabei vor Augen, und beim Lesen Ihrer, eurer Zeilen die Stimmen im Ohr, die in 13 Jahren ähnlich vertraut geworden sind. 

Beim Öffnen der Pakete und Geschenkpapiere kamen Bücher zum Vorschein und Bilder, Selbstgebackenes und Selbstgebasteltes, Überraschungen und ganz individuell ausgewählte Geschenke aufgrund gemeinsamer Erlebnisse oder für künftige Erfahrungen. 

Manchmal habe ich mich schon bei der 20-Uhr-Tagesschau auf den Abschluss des Abends und die täglichen Präsente gefreut, die mir in den vergangenen Wochen auch durch schlechtere Tage geholfen haben: Am Sonntag vor dem Umzug setzten Schüttelfrost, Fieber und Schwitzattacken ein, aber statt am Montagmorgen – aufgrund einer fiebrigen Bronchitis eigentlich akut krank geschrieben – im Bett bleiben zu können, musste ich vier Tage lang „irgendwie dadurch“, habe die Einführung in Oldenburg gerade noch mit letzter Kraft geschafft – und war danach erst mal richtig krank. 

Umso mehr haben Ihre, eure guten Wünsche mich auch in dieser Zeit getragen, und ich möchte jetzt die „letzte“ Gelegenheit nutzen, noch einmal herzlich „Danke“ zu sagen für die kleinen und großen Geschenke aller Art – auch für die Geldgeschenke, mit deren Hilfe ich es mir nun in dem alten Pfarrhaus von St. Peter und in meinem Büro im Forum ähnlich heimelig zu machen versuche wie ich es in Münsters Norden viele Jahre erleben durfte. 

So sende ich ganz liebe Grüße aus dem Offizialat und freue mich, wenn wir uns in Münster – oder gern auch in Oldenburg – einmal wiedertreffen! 

Ihr und euer Jan Magunski 

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Am Sonntag, den 12.02.2023, findet um 17 Uhr ein Harfenkonzert mit Eva Bäuerle-Gölz in der St. Josef Kirche in Kinderhaus statt.

Träume und Fantasien wurden von Komponisten ganz unterschiedlich musikalisch ausgedrückt. Kein Wunder: jeder Traum kann andere Facetten haben, mal dominiert der Zauber eines schönen Gefühls, mal eine unheimliche Vorahnung. Im Impressionismus haben viele Komponisten die unterschiedlichen Gefühle in ihren Kompositionen zum Klingen gebracht und ihnen so Gestalt verliehen. Die Harfe mit ihrer Vielfalt an Klängen ist dafür wunderbar geeignet.

Wir laden Sie recht herzlich dazu ein. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende zur Deckung der Kosten wird gebeten.

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Mein Name ist Nele Walter. Ich bin in der Gemeinde Kinderhaus aufgewachsen und groß geworden und habe mich viele Jahre in der Christlichen Jungen Gemeinde in Kinderhaus engagiert.
Nach meinem Studium der Sozialen Arbeit habe ich zunächst im Offenen Ganztag einer Kinderhauser Grundschule gearbeitet. Außerdem bin ich bei der Kinderhauser Arbeitslosen Initiative KAI mitverantwortlich für das Projekt „Chancen verbessern durch Förderung“.

Nun bin ich seit Anfang des Jahres als Sozialarbeiterin für die Jugendarbeit in der Kirchengemeinde angestellt. Bei Fragen rund um das Jugendheim, Veranstaltungen und Ferienlager können Sie mich montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr im Pfarrhaus und dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr im Jugendheim oder unter erreichen.

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