Aktuelles

Leitsatz des Monats Juni

Position: Wir beziehen Position zu gesellschaftlichen Fragen.

Feier der Primiz mit Stefan Rosenbaum

Am Sonntag, 23.06., konnten wir mit dem Neupriester Stefan Rosenbaum seine erste Eucharistiefeier in St. Marien und St. Josef begehen.

Stefan Rosenbaum war als Pastoraler Mitarbeiter und Pastoralassistent in unserer Gemeinde tätig. Während dieser Zeit kam in ihm der Wunsch auf, Priester zu werden.

Nach seiner Vorbereitungszeit am Priesterseminar und als Diakon in Coesfeld ist er am vergangenen Pfingstfest durch unseren Bischof Dr. Felix Genn zum Priester geweiht worden.

Seine erste Stelle tritt er nach der Sommerpause in St. Gudula, Rhede an. Nach dem festlichen Gottesdienst und dem Primizsegen fand ein Empfang im Pfarrzentrum statt. Hierbei hatten die Gemeindemitglieder die Gelegenheit, ihm persönlich zu gratulieren. Als Geschenk der Pfarrgemeinde erhielt Stefan Rosenbaum eine Marienstola. Sie soll ihn zukünftig an seine "Lehrjahre" in unserer Gemeinde erinnern.

(UM/NK)

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20.06.2019

Fronleichnamsfest am Heimathof Sandrup

Das Hochfest Fronleichnam feierte die Gemeinde St. Marien und St Josef in diesem Jahr wieder am Heimathof in Sandrup. Bei sonnigem Wetter genossen die Gottesdienstbesucher die besondere Atmosphäre des Hofes und den stimmungsvollen Gottesdienst.

Für seine Predigtaussage, dass die Zulassung von nichtkatholischen Ehepartnern in konfessionsverbindenden Ehen zur Kommunion ein Muss sei, erhielt Pfarrer Messing spontanen Applaus. Im Anschluss fand ein Fest der Begegnung mit Jung und Alt statt, für den der Gemeindeausschuss Sprakel einen leckeren Mittagsimbiss vorbereitet hatte. (MK)

 

Schöpfung begreifen - Natur erleben

Atem holen - Die Achte

Am vergangenen Wochenende fand unter dem Motto "Schöpfung begreifen - Natur erleben" zum insgesamt achten Mal ein Gemeindewochenende zum "Atem holen", statt. Rund die Hälfte der Teilnehmer machte sich am Freitagnachmittag bei bestem Wetter mit dem Fahrrad auf den Weg zur Jugendbildungsstätte nach Saerbeck und konnte so schon auf dem Hinweg etwas abschalten und in die Natur eintauchen. Nach dem gemeinsamen Abendessen fand in ganz anderer Atmosphäre ein Singen zur Nacht statt, bevor wir den Abend am Lagerfeuer mit Gesprächen und Stockbrot ausklingen ließen.

Am Samstagvormittag, -nachmittag und auch am Sonntagvormittags wurden dann sowohl bewährte und neue Workshops angeboten. So wurden gemeinsam Lieder eingeübt, Bienenhotels und Holzeulen gebastelt, die Schönheit der Schöpfung in einem Fotoworkshop festgehalten und als besonderes Highlight die Natur unter fachkundiger Leitung einer Waldpädagogin erkundet. Für die Kinder wurde eine Kinderbetreuung angeboten und auch Sport, Spaß und Spiel kamen nicht zu kurz. In den Pausen, beim Grillen und anschließend am Lagerfeuer bot sich wieder viel Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch und entspannen.

Als Morgenimpuls am Sonntag wurden die von den Teilnehmern des Fotoworkshops zum Thema "Schöpfung begreifen - Natur erleben" vor Ort geschossenen Fotos im Rahmen einer kleinen Präsentation (siehe unten) gezeigt. Die anderen Ergebnisse der Workshops flossen in den gemeinsamen Gottesdienst am Sonntagvormittag ein. Es war schon beeindruckend zu sehen, wie viele schöne Bienenhotels und Holzeulen zwischenzeitlich entstanden waren und wie gut die gemeinsam eingeübten Lieder zum Klingen gebracht wurden. Inhaltlich wurde der Gottesdienst von Myriam Höping mit einem Bibliolog gestaltet, einer Methode, die für viele sicherlich auch noch einmal ganz neu war.

Zum Abschluss nach dem Mittagessen wurde dann noch gemeinsam eine mit heißer Nadel gestrickte Fotopräsentation vom Wochenende angesehen, bevor sich alle wieder auf den Heimweg machten.

Dem Vorbereitungsteam, insbesondere Myriam Höping, sowie allen, die zu diesem wirklich tollen Wochenende beigetragen haben, sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt!


Es empfiehlt sich, die Präsentation zum Thema "Schöpfung begreifen - Natur erleben" beim Starten unten rechts in den Vollbildmodus umzuschalten.

Grußwort am Hochfest Pfingsten 2019

Ein Legende erzählt: Als Christus zum Himmel aufgefahren war, fragten die Engel, wie es denn mit seinem Reich auf der Erde weitergehen soll. „Ich habe doch meine Jünger in der Welt gelassen“, antwortete Christus. Aber die Engel sahen, wie unbedeutend, wie schwach und verzagt die Jünger waren, und fragten erschrocken: „Herr, hast Du denn wirklich keinen anderen, keinen besseren Plan?“ Und Christus entgegnete: „Nein – einen bessern Plan habe ich nicht.“

Liebe Leserin und lieber Leser, es scheint so zu sein. Es wird keinen zweiten Plan geben. Es wird keinen neuen Messias geben, der das Reich Gottes kraft göttlicher Autorität auf dieser Erde weiter ausbreitet. Es wird nicht zu einer wundersamen globalen Bekehrung hin zu Gott Vater und Gott Sohn kommen. Der Auftrag, das Reich Gottes zu verwirklichen, bleibt die Aufgabe der Jüngerinnen und Jünger Christus. Und selbst wenn es nur ein kleines Stück weiter gehen soll, es bleibt unsere Aufgabe. Also wir sind gemeint. Wir die wir uns Christen nennen, und alle, die „Gott fürchten und gerecht handeln“, wie es das 2. Vatikanische Konzil sagt. Einen Plan B gibt uns Jesus also nicht, aber er schenkt uns etwas Anderes. Ich meine er schenkt uns etwas Besseres: Er sendet uns seinen Geist, Gottes Geist, den Heiligen Geist.

Das, was die Engel in der Legende befürchten, ihr Erschrecken über die Verzagtheit und Schwachheit der Jünger, erinnert es nicht wörtlich an die Situation der Apostel vor Pfingsten? Und welche Verwandlung findet dann statt!

Der Geist Gottes macht aus den Verzagten und ängstlich Eingeschlossenen – Menschen, die die Türen aufreisen. Der Geist Gottes macht Menschen, die unter die Leute gehen und offen und frei die frohe Botschaft verkünden. Der Geist Gott macht Menschen, die vom angebrochenen Reich Gottes verkünden und damit nicht mehr aufhören – bis zu ihrem letzten Atemzug.

Darauf kommt es heute noch an. Den Geist, der uns allen in der Taufe und Firmung geschenkt wurde, lebendig werden zu lassen. Es ist der Auftrag sowohl der Kirche als auch eines jeden von uns.

Liebe Leserin und lieber Leser, so feiern wir Pfingsten ein Fest, das von entscheidender Bedeutung für unser eigenes Leben ist und für das Leben der Kirche. Jedem Einzelnen von uns und der ganzen Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden ist der Geist Jesu Christi geschenkt. Gemeinsam und nur gemeinsam sollen wir am Auftrag Jesu mitwirken. Dies ist gerade auch in dieser schwierigen Krise wichtig. Ich kann verstehen, wenn Menschen unsere Kirche verlassen. Mit einigen habe ich in den vergangenen Wochen gesprochen. Es sind sehr unterschiedliche Gründe für den Kirchenaustritt. Aber ich hoffe und vertraue darauf – auch mit der Hilfe des Hl. Geistes – dass sich diese Kirche verändert zum Wohle der Menschen. Dabei bin ich der festen Überzeugung, dass dies nur innerhalb der Kirche geschehen kann und muss. Deshalb bin ich allen Frauen und Männer dankbar, die sich engagieren – auch in Maria 2.0

Der verstorbene Bischof von Aachen, Klaus Hemmerle, hat es einmal so formuliert: In der christlichen Gemeinde sind Geist und Liebe letztlich stärker als alle Trennung und Spannungen. Jeder in der Gemeinde hat seinen besonderen Auftrag, seinen besonderen Dienst, seine besondere Gnadengabe. Diese verschiedenen Dienste, Aufgaben und Gnadengaben müssen sich ergänzen. Keiner hat seine Gabe für sich allein. Der eine Geist in vielen Gaben, der eine Leib aus vielen Teilen: Das ist das Leben der Gemeinde und der Kirche.

Liebe Gemeinde, damit dies gelingen kann, hat Christus uns an Pfingsten seinen Beistand gesandt, den Hl. Geist.

 

So wünsche ich Ihnen allen (besonders den Kranken, Einsamen und Traurigen) auch im Namen der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein frohes und gesegnetes Pfingstfest.

 

Ihr

U. Messing, Pfr.

 

PS. Auf diesem Wege schon einmal herzlichen Dank für die Worte, Zeichen und Spenden aus Anlass meine 25jährigen Priesterjubiläums. Es hat mich sehr berührt.

 

Silbernes Priesterjubiläum von Pfarrer Messing

Bildergalerie

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Am 22. Mai 1994 wurde Pfarrer Messing zum Priester geweiht. Bei der Feier seines Silbernen Priesterjubiläums konnte er am 26.05.2019 auf 25 Jahre als Priester in verschiedenen Gemeinden zurückblicken. Sein Primizspruch "Der Herr ist mein Hirte" wurde von Dr. Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen, der mit Pfarrer Messing seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden ist, auch in der Predigt aufgegriffen. Am Ende des Gottesdienstes wurde in vier persönlichen und humorvollen Grußworten das große Engagement von Pfr. Messing in der Gemeindearbeit und besonders auch in der Caritas gewürdigt.

weiterer Bericht in den WN

(CF)

Erstkommunionfeiern

in der Kirchengemeinde St. Marien und St. Josef. Insgesamt haben 62 Kinder zum ersten Mal den Leib Christi empfangen.

MG

Am 05.05.2019 haben dreizehn Kinder die Hl. Kommunion in der St. Josef-Kirche empfangen.
Am 11.05.2019 haben neunzehn Kinder die Hl. Kommunion in der St. Josef-Kirche empfangen.
Am 12.05.2019 haben fünfzehn Kinder die Hl. Kommunion in der St. Josef-Kirche empfangen.
Am 19.05.2019 haben fünfzehn Kinder die Hl. Kommunion in der St. Marien-Kirche empfangen.

Jubiläum und Abschied bei den SPA-Kids

Seit nunmehr fünf Jahren und bereits zum 30. Mal haben sich die SPA-Kids zum Kinderrestaurant versammelt. Am 18.05.2019 wurde in die Upkammer auf dem "Gut Kinderhaus" eingeladen, um dieses Ereignis gebührend zu feiern. Normalerweise findet das Kinderrestaurant für Kinder des 3. Schuljahres im Pfarrzentrum statt. Einmal im Schuljahr gibt es aber als Besonderheit eine Einladung zum "Gut Kinderhaus". Mit Flammkuchen, Lasagne und Salat und einer liebevoll dekorierten Apfelmus-Nachspeise ließen sich die Kinder verwöhnen.

Von Anfang an dabei war auch "Kochmutti" Irene Boländer, die viele Kinderhauser nicht nur aus dem Ferienlager kennen. Auf eigenen Wunsch scheidet sie aus dem SPA-Kids-Team aus und wurde feierlich von Pastoralreferent Martin Grünert und den Kindern verabschiedet. "Du wirst uns sehr fehlen!", betonte Grünert, was vom Koch des SPA-Kids-Teams, Thomas Fries, deutlich bestätigt wurde.

Damit das Angebot des Kinderrestaurants in gewohnter Qualität aufrechterhalten werden kann, sucht das SPA-Kids-Team Verstärkung: Natürlich im Bereich der Küche, aber auch im Servicebereich und bei der Betreuung der Kinder. Interessierte können sich gerne an Pastoralreferent Martin Grünert wenden (Tel.: 0251/2140013; Mail: gruenert(at)bistum-muenster.de). 

MG / Fotos: Claus Röttig

Die Kinder umringen Irene Boländer.
Irene Boländer wird von Martin Grünert verabschiedet.

Stellenausschreibung

für unsere Kitas

Wir suchen für die neue kath. Kindertageseinrichtung in Sprakel zum 1. August 2019 eine Einrichtungsleitung.

Für unsere insgesamt drei Einrichtungen im Kita-Bereich suchen wir mehrere Fachkräfte. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Ausschreibungen.

Stellenausschreibung des Caritasverbandes

Mitarbeitende der Gemeindecaritas / youngcaritas

Grußwort zu Ostern 2019

Liebe österliche Gemeinde!

Letztlich gibt es nur drei große Themen, die für viele Menschen wirklich wesentlich sind: die Liebe, die Angst, der Tod.

Ohne Liebe kann kein Mensch leben. Liebe ist das Herz des Lebens. Liebe kann Totes oder Totgeglaubtes wieder im Herzen zu neuem Leben erwecken. Es gibt nichts Größeres als die Liebe. Aber es lebt die Angst im Menschen, dass es etwas Mächtigeres gibt als die Liebe: den Tod. Der Tod scheint alles im Leben, was dem Leben des Menschen Glück und Sinn verleiht, in Frage zu stellen. Und diese Angst, dass die Liebe sterben kann, kennen und erleben viele Menschen, gerade auch in unserer Zeit.

Deshalb ist auch keine Angst größer als die Angst, die beim Tod Jesu über seine Freunde hereinbricht, dass der Tod die Macht hat, die Liebe endgültig zu besiegen. Man hat ich, der sich selbst die Liebe nannte, mundtot gemacht, endgültig. Am Karfreitag stirbt am Kreuz die Liebe. Alle Evangelien berichten daraufhin von der enttäuschten, erloschenen Hoffnung der Freunde Jesu. Zwei der Jünger Jesu kehren in der Bitterkeit ihrer Enttäuschung Jerusalem, dem Ort, wo Jesus verurteilt, gekreuzigt und begraben wurde, den Rücken. Sie sind auf dem Weg nach Emmaus. Wie gut, wenn man - wie sie - den weiteren Weg nach solchen Todeserfahrungen wenigstens zu zweit gehen kann. Das Schlimmste ist wohl, wenn wir keinen Menschen haben, mit dem wir über unsere enttäuschten Hoffnungen reden können.

Zu den zwei Männern gesellt sich noch ein dritter Wanderer. Bei ihm können sie sich ihre Enttäuschung und ihren Schmerz von der Seele reden: "Wir hatten gehofft..."

Und dann schildert das Evangelium diese wunderbare Szene, wie die beiden Männer und der unbekannte Dritte in Emmaus sich zum gemeinsamen Mahl zu Tisch setzen. Der Gast wird Gastgeber. Er nimmt Brot in seine Hände, bricht es teilt es aus. Dieser Augenblick, in dem der unbekannte Fremde, Jesus, teilt, austeilt, ist für die beiden enttäuschten Jünger das große Erkennungszeichen: "Sie erkannten ihn am Brotbrechen", heißt es.

Liebe österliche Gemeinde, diese beiden Männer machen die wichtigste Erfahrung ihres Lebens: dass die Liebe nicht sterben kann, dass die Liebe stärker ist als der Tod.

Als Sehnsucht ist diese Erfahrung lebendig, solange Menschen lieben und trauern. Archäologen haben festgestellt, dass seit der jüngeren Steinzeit Menschen ihren verstorbenen Angehörigen Speisen mit ins Grab gegeben haben. Dahinter verbirgt sich die Ahnung vom Glauben an ein Weiterleben der Toten. Osterspuren in uralten Gräbern.

Die Liebe. Die Angst. Der Tod. Von Jerusalem nach Emmaus muss man ein paar Stunden zu Fuß laufen. Für Menschen mit schwerem Herzen kann es bildlich ein Weg durch viele Jahre sein. Vielleicht geht mancher unter uns diesen Weg im Augenblick und schon für längere Zeit. Er findet die Tür nicht, die vom Karfreitag nach Ostern führt. Aber eines zeigt dieses Osterfest 2019 wieder, es gibt am Ende des langen Weges Hoffnung.

Ich wünsche Ihnen - auch im Namen aller hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - die österliche Erfahrung, dass die Liebe stärker ist als der Tod.

Ihr
U. Messing, Pfarrer

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