In seiner photo-realistischen Art ist das aktuelle Misereor-Hungertuch sehr gewöhnungsbedürftig.
Auf ungewohnte Weise verdichtet es die Probleme unserer Zeit und möchte zur gelebten Liebe ermutigen. Es birgt aber auch verschiedene Hinweise auf biblische Hoffnungs-Texte und auf die Evangelien der Fastensonntage.
Eine Vorbereitungsgruppe kümmert sich darum, diese Impulse in die Gottesdienste der Fastenzeit in St. Marien und St. Josef sowie in St. Franziskus einzubringen. Herzliche Einladung zur Teilnahme an den Gottesdiensten!
Hier schon mal eine „kurze Lesehilfe“ zum Hungertuch:
DIE FOTOS
Fotos sind die Grundlage des Hungertuches. Konstanze Trommer hat das Gesamt-Bild als Fotocollage am PC entworfen und auf Leinwand drucken lassen. Die Fotos hat sie anschließend mit Acrylfarben übermalt und verfremdet, an manchen Stellen mit Blattgold versehen. – Die Künstlerin hat die Bilder zum Teil bei Misereor ausgesucht: Sie zeigen Kinder aus Misereor-Projekten in Afrika, Lateinamerika und Asien. Andere hat Konstanze Trommer selbst aufgenommen – die Mädchen im Boot sind ihre Enkelinnen.
DIE KINDER
Im Mittelpunkt des Hungertuchs stehen dreizehn Kinder: Sie leben – umgeben von Meer – allein auf einer kargen Sandbank ohne Pflanzen. – Was wir nicht wissen: Weshalb ist die bunte Gruppe auf dieser Insel gestrandet? Die Kinder kommen von überall her: Nigeria, Brasilien, Indien, Afghanistan, Europa. Tatkräftig packen sie an und probieren aus, wie geschwisterliches Miteinander aussehen kann: sie kochen, fischen Kanister aus dem Wasser, sorgen für die Jüngeren und finden Zeit zum Spielen. Alle stehen in Beziehung zueinander. Niemand bleibt alleine. Die Frage ist nicht: Woher kommst du? Sondern: Wohin gehen wir gemeinsam?
DER STURM
Das Bild ist zweigeteilt. Der Horizont links ist himmelblau und ruhig. Von rechts dagegen zieht ein bedrohliches Unwetter heran. Wir wissen nicht: trifft der Tornado die Kinder oder wird er vorbeiziehen?
Die Szene erinnert an die von Menschen verursachte Veränderung des Klimas: Immer mehr Stürme, Überflutungen und Dürren richten große Schäden an und kosten viele Menschenleben.
DIE INSEL
Der kahle Sandstreifen ist keine Urlaubsinsel, die geeignet für Kinder wäre. Wir sehen Schönes und Bedrohliches auf kleinstem Raum beieinander. Und doch legt das Bild Hoffnungsspuren: Es erzählt viele kleine Geschichten von trotziger Zuversicht, die sich der Gleichgültigkeit und Verzweiflung entgegenstemmen. Da ist das Mädchen aus Afghanistan mit dem schweren Baby auf dem Arm; der Junge, der fröhlich lachend mit dem Lemuren spielt; der Helikopterpilot, den jemand geschickt hat, dem das Schicksal der Kinder nicht gleichgültig sein mag.
DIE TIERE
Einige Tiere begleiten die Kinder. Delfine umkreisen mit ihren Familien die Insel. Ein Lemur und ein Junge spielen miteinander. Der Storch sitzt auf dem Dach und schaut dem Sturm entgegen. All dies sind friedliche Tiere. Der Storch ist Symbol für Geburt und Neuanfang. Von Delfinen wird erzählt, dass sie Menschen auf dem Meer begleiten. Sie leiden unter dem Mikroplastik im Meer, das sie mit ihrer Nahrung aufnehmen. Lemuren sind in den Wäldern von Madagaskar zuhause und werden von Holzfällern immer mehr die Enge getrieben.
DAS ZELT
In der Mitte der Insel steht ein weißes Zelt, dessen Eingang geöffnet ist. Gold umrandet es wie ein Schutz. All das erinnert an die Geschichte von Gott, der dem Volk Israel durch die Wüste in einem Zelt voranzog und versicherte: Ich bin da. Diese mobile Behausung nannten die Israeliten „Zelt der Begegnung“ Gottes mit den Menschen – im Glauben daran, dass Gott auch in verdunkelten Zeiten in unserer Mitte bleibt (vgl. Exodus 29). Alle sind in das „Zelt der Begegnung“ eingeladen.
Zelte bieten ein mobiles Zuhause und auch Geflüchteten vorübergehend Schutz.
DAS KREUZ
Drei goldene Streifen an den Rändern des Hungertuches deuten ein Kreuz an.
Dieses christliche Zeichen nimmt die Szene in die Mitte und markiert sie als etwas Besonderes.
DIE ZELTSPITZE
Die Künstlerin betont: Allein tatkräftige Liebe, und nicht das Gerede darüber, hilft uns, Krisen zu bewältigen. Die Zeltspitze ragt in den Himmel wie eine „Antenne der Liebe“. Sie nimmt jeden Notschrei auf und hilft uns, die Sorgen der anderen in Liebe zu hören. Wir alle sind aufeinander angewiesen. – Wenn Krisen kommen, merken wir, dass wir uns ändern müssen. Diesen Weg kann niemand für sich alleine gehen. Das schaffen wir nur, wenn wir uns gegenseitig helfen, nach vorne zu schauen und Träume und Ideen zu entwickeln.
Die Kirchengemeinde St. Marien u. St. Josef bittet um
Kerzen bzw. Kerzen- und Wachsreste
für die notleidende Bevölkerung in der Ukraine!
Da in der Ukraine aufgrund des Krieges vielerorts die Energieversorgung zerstört ist, verarbeiten ukrainische Frauen und Männer diese Wachsreste zu „Büchsenlichtern“, die Helligkeit und Wärme spenden.
Wenn die Stromversorgung nicht funktioniert, kochen die Ukrainer/innen mit diesen Büchsenlichtern oder wärmen sich. Auch Wäsche kann im Winter so getrocknet werden.
Die Sammelbehälter stehen bis Sonntag, 22.02.2026, in St. Marien und St. Josef
Jede Kerze zählt!
Bitte keine Kerzen in Glas-, Plastik- und Aluhülsen spenden.
Bild: Sylvio Krüger
In: Pfarrbriefservice.de
Über eine ganz besondere Spende durfte sich der Kita-Verbund St. Marien und St. Josef und St. Franziskus kürzlich freuen: 120 Liter Apfelsaft wurden dem Verbund vom Gut Kinderhaus in Münster‑Kinderhaus zur Verfügung gestellt.
Der Apfelsaft wird auf dem Gut Kinderhaus selbst hergestellt und bislang im dortigen Hofladen verkauft, der allerdings zum 31. März schließen wird. Der zuständige Sozialpädagoge Herr Feller hat die gesamte Menge privat an den Kita‑Verbund gespendet – eine großzügige Geste, für die wir uns herzlich bedanken.
Am 29.01. wurde der Apfelsaft gemeinsam verladen: Kita‑Leitungen, Eltern und Kinder packten mit an und sorgten dafür, dass die vielen Liter Apfelsaft sicher ihren Weg in die Fahrzeuge fanden. Die Aktion zeigte, wie gut Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung innerhalb des Verbundes und mit engagierten Partnern vor Ort funktionieren.
Der gespendete Apfelsaft wird in den Kitas beim gemeinsamen Frühstück ausgeschenkt und kommt damit allen Kindern im Alltag zugute.
Für die Zukunft gibt es bereits Ideen für weitere Besuche auf dem Gut Kinderhaus – unter anderem, um selbst bei der Apfelernte mitzuhelfen, bei der Saft-Produktion zuzusehen und das Hofleben hautnah zu erleben. Dadurch erfahren die Kinder auf anschauliche Weise, wie ihr Apfelsaft entsteht – vom Baum bis ins Glas
Solche Initiativen zeigen eindrucksvoll, wie wertvoll Engagement und gemeinsames Handeln in unserer Gemeinde sind. Der Kita‑Verbund bedankt sich herzlich bei Herrn Feller, dem Gut Kinderhaus sowie bei allen helfenden Händen, die diese Aktion möglich gemacht haben.
Seit dem 1. Januar haben wir in den Gemeinden St. Marien und St. Josef und in St. Franziskus einen neuen Verwaltungsreferenten, der uns – in Zusammenarbeit mit den Pfarrbüros und der Zenralrendantur – rund um das Thema Finanzen und Verwaltung unterstützt.
So stellt er sich selbst vor:
„Mein Name ist Sebastian Hoppe, ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und wohne in Emsdetten. Beruflich habe ich zuvor im Vertrieb und im Controlling gearbeitet – Erfahrungen, die ich heute gut in meine tägliche Arbeit einbringen kann.
Ein wichtiger Teil meines Lebens ist seit vielen Jahren das Ehrenamt: Seit meinem 15. Lebensjahr bin ich in der Kolpingsfamilie Saerbeck aktiv, unter anderem als Gruppenleiter, Leiter der Kolpingjugend, im Ferienlager und im Vorstand. Aktuell kümmere ich mich dort als Kassierer um die Finanzen.
Wenn ich nicht arbeite oder ehrenamtlich unterwegs bin, entspanne ich gerne bei einer Runde Doppelkopf oder spiele und schaue Fußball.“
Wir begrüßen Herrn Hoppe herzlich in unserer Gemeinde und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.
Eine Spendenaktion für das Ökumenische Sozialbüro hat den sozialen Geist in Kinderhaus erneut unter Beweis gestellt. Auf dem Konto der MUTMACH-Stiftung, die Ursula Tölle unter dem Dach der Caritas GemeinschaftsStiftung gegründet hat, sind 26.733,49 Euro für das Sozialbüro eingegangen. Für dieses großartige Zeichen der Solidarität dankt das Team der Ehrenamtlichen allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich. In nur zehn Wochen sind laut Tölle viele kleine und große Spenden eingegangen. Zu runden Geburtstagen sei beispielsweise um Spenden statt Geschenke gebeten worden.
„Das macht Mut“, sagt Ruth Ehrich vom Sprecherteam des Sozialbüros. Es stimme eben nicht, dass ein Großteil der Menschen zuerst an sich und dann an die anderen denke. „In Kinderhaus ist sozialer Zusammenhalt wirklich spürbar“, betont Gabi Schulze Dieckhoff für das Sprecherteam. So könne auch im Jahr 2026 weiter mit Lebensmittelkarten und Lebensmitteln geholfen werden. Da immer mehr Menschen um Unterstützung bitten, müsse das Team gut planen und habe für das kommende Jahr die Ausgabe neu geregelt und teilweise begrenzt. Damit wir weiterhin möglichst viele Menschen auffangen können, die durch das soziale Sicherungsnetz fallen, dafür bedankt sich das ganze Team der Ehrenamtlichen.
Auch nach der Spendenaktion vom Herbst 2025 können Sie weiter spenden:
Spendenkonto
MUTMACH-Stiftung
Stichwort „Sozialbüro Kinderhaus“
IBAN: DE47 4006 0265 0000 8010 50
Bitte geben Sie Ihre Postanschrift an, wenn Sie eine Spendenquittung haben möchten!
Für die MUTMACH-Stiftung: Prof.´in Dr. Ursula Tölle und Tobias Glose
Beitragsbild: Hände_3_by_www_sacralphoto_de_pfarrbriefservice (1)
Herzliche Einladung zum nächsten „Ausklang“-Gottesdienst am Sonntag, 1. Februar, um 18 Uhr in der St. Josef-Kirche.
Dieser steht unter der Überschrift „Zusammenklang“. Wichtig ist nicht, dass alles gleich klingt, sondern dass das Verschiedene gut zusammenklingt. Dem wollen wir uns mithilfe von Klangschalen, meditativen Texten, im Gesang und im Gebet nähern.
Anschließend laden wir zu einem kleinen Umtrunk ein. Wir freuen uns auf Sie und Euch!
Bild: Ingrid Feldkamp
Wir laden herzlich ein zum ersten Ausklang im Neuen Jahr am Sonntag, den 4. Januar um 18 Uhr in die St. Josefskirche.
Es werden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, Weihnachtliche Texte und Gedichte gehört. Das Trio der Gruppe Miteinander spielt Feenharfenmusik. Sabrina Blüthmann an der Orgel und Ingrid Feldkamp liest die Texte.
Für ein berührendes weihnachtliches Event und als Auftakt seiner kommenden Veranstaltungen im Pfarrzentrum Kinderhaus St. Josef gewann das Kulturforum ARTE e.V. den bekannten Münsteraner Künstler Thomas Nufer. Er trägt feinfühlig am letzten Adventssonntag um 16 Uhr für Jung und Alt eines der schönsten “Märchen für Erwachsene” vor.
Die Lesung des gesamten Textes wird von einer Lichtinstallation und stimmungsvoll-kosmischer Musik begleitet. Der Autor Saint-Exupéry erscheint hier in der Gestalt des Fliegers, dem die Begegnung mit dem kleinen Prinzen das Herz öffnet.
Es ist ein zeitlos gültiges Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit.
Veranstalter: Kulturforum ARTE e.V.
Veranstaltungsort: Pfarrzentrum St. Josef, Kristiansandstr. 50, 48159 Münster
Eintritt: 12 €, ermäßigt 9 €
Kartenreservierung: 02507-1598 oder
Empfohlen ab 10 Jahren
Fotorechte: Thomas Nufer
Thomas Nufer ist bekannt als Initiator der Grünflächenunterhaltung auf der Promenade in Münster, dem West-Östlichen Diwan auf dem Domplatz und unzähligen bundesweiten Performances und Theaterinszenierungen, u.a. auch Kinderstücke an der Freilichtbühne Billerbeck. Mit seiner Kunst schafft er unvergessliche Erlebnisse mit Sogwirkung.
… mit diesem Lied wurde der neugebackene Pfarrer Jörg Niemeier nach einem feierlichen Gottesdienst von seinem gesamten Team begrüßt.
Am Samstag wurde er in der Gemeinde St. Franziskus und am Sonntag in unserer Gemeinde St. Marien und St. Josef vom Stadtdechanten Ulrich Messing in sein neues Amt eingeführt. In Begleitung vieler Weggefährten und unter musikalischer Gestaltung durch den Kirchenchor zeigte sich „der Neue“ humorvoll und zugewandt. „Gaudete“ – Freut Euch! – das sei wichtiger als vieles andere und das wünsche er sich vor allem für die Zukunft mit seinen neuen Gemeinden.
Willkommensworte sprachen die Gremienvertreter Dr. Andreas Siepmann für den Kirchenvorstand und Andreas Krick für die Gemeineräte. Auch die evangelischen Schwestergemeinden waren durch Barbara Stoll-Großhans (Markusgemeinde) und Frank Beckmann (Andreasgemeinde) vertreten. Der Pfarrverwalter Alexandru Dragos schloss sich mit herzlichen Worten an.
Im Anschluss traf sich die Gemeinde mit ihrem neuen Hirten und seinen Gästen im Marienheim, wo bei einem kleinen Imbiss zum geselligen Beisammensein eingeladen war.
Wir freuen uns auf viele gute Begegnungen und ein gelingendes Gemeindeleben.
Gaudete!




